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Vogelspinnen (Theraphosidae)
Woher der
Name? der Name "Vogelspinne" beruht auf einem Bild
das von der deutschen Sybilla Merian gemalt wurde (ca.1700). Darauf ist
zu sehen wie eine große Spinne einen Vogel frisst. Im Englischen
wird die Vogelspinne Tarantula genannt.
Artenvielfalt: ca. 850 bekannte Arten,
Nahrung: hauptsächlich Insekten oder kleinere Wirbeltiere (z.B.
Theraphosa leblondi).
Damit die Vogelspinnen ihr Futter erkennt muss es sich bewegen.
Verdauung: außerhalb des Körpers, die dann flüssige Nahrung
wird "aufgesaugt" Sinnesorgane: Hauptsinnesorgane sind Tasthaare
an den Beinen, durch sie kann die Vogelspinne Bodenerschütterungen und
feine Luftbewegungen wahrnehmen. Sie erkennt dadurch die Art des Futtertieres,
dessen Größe,
die Richtung und die Entfernung aus der das Futter kommt. Die Augen spielen
eher eine kleine Rolle.
Gift: das Gift braucht eine Vogelspinne dazu um ihre Beute zu Lähmen und
zu Verdauen. Im Notfall setzten manche Arten ihr Gift dazu ein, um Feinde abzuwehren.
(siehe Spinnengift),
Lebensraum: Vogelspinnen bevölkern viele Lebensräume. Sie sind
baumbewohnend (z.B. Avicularia), bodenbewohnend (z.B. Brachypelma), oder bauen
Wohnhöhlen in den Boden. Wieder andere Vogelspinnen leben in Sträuchern
(z.B. Chromatopelma cyaneopubescens).
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