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Die Art Brachypelma vaganz • Herkunft: Mexico (Staaten Veracruz, Puebla, Quintana Roo) Temp.: 26°C Luftfeuchtigkeit: ? Größe: 8 cm • Verteidigung: bombadieren • Verhalten: friedlich |
Brachypelma vaganz Männchen
vor der Reifehäutung |
Verhalten
Brachypelma vaganz Brachypelma vaganz ist durch ihre schwarze Färbung mit den längeren roten Haaren auf dem Abdomen eine sehr schöne Art. Auf vielen Internetseiten wird sie als ideale und friedliche Anfängerspinne beschrieben, was ich jetzt nicht 1:1 übernehmen will. Wegen ihrer Robustheit und der relativ einfachen Pflege ist Brachypelma vaganz mit Sicherheit für einen Anfänger sehr gut geeignet. Ich würde sie aber als eine aggressivere Brachypelma Art bezeichnen. Ich habe bisher nur drei Tiere von Brachypelma vaganz gepflegt von denen aber keine „friedlich“ war. Auch hat sich keine meiner Brachypelma vaganz durch das für Brachypelma typische “bombardieren“ verteidigt. Wenn sich eines meiner Tiere bedroht fühlt geht es meist sofort in Angriffsstellung und richtet sich vorne auf. |
Brachypelma vaganz Männchen
nach der Reifehäutung |
Brachypelma vaganz |
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Verpaarung von Brachypelma vaganz Nachdem sich meine adultes Brachypelma vaganz Weibchen frisch gehäutet hatte setzte ich meinen ebenfalls ganz frischen Bock zu ihr ins Terrarium. Wie ich es bei Brachypelma Arten gewohnt bin fing er gleich an zu zittern. Sie reagierte mit einem deutlich hörbaren trommeln mit den vorderen zwei Laufbeinen wie ich es auch schon bei Brachypelma smithi beobachten konnte. Bei einer Verpaarung einige Wochen zuvor, die kurz vor der Häutung stattfand attackierte sie ihn heftig. Die Paarung verlief diesmal ganz normal. Nach dem Akt brachte sich meine Brachypelma vaganz Männchen mit einem großen Satz in Sicherheit. Eine Woche nach der Verpaarung überwinterte ich alle meine Spinnen. Die Temperatur während dieser Zeit betrug ca. 13 - 15°C. In dieser kühleren Phase verkroch sich das Weibchen die meiste Zeit in ihrer Wohnhöhle. |
Verpaarung nach der Winterruhe von Brachypelma vaganz Nach Beendigung der Winterruhe die 4 Wochen dauerte vergingen weitere 6 Wochen ohne das mein Brachypelma vaganz Weibchen sein Verhalten änderte. Aus verschiedenen Berichten erfuhr ich das die verpaarten Vogelspinnen nach einer Winterruhe schneller anfingen einen Kokon zu bauen. Da mein verpaartes Weibchen dies nicht tat versuchte ich es einfach noch einmal. Der Akt verlief nach dem gleichen Prinzip wie das letzte Mal. Auch dieses Mal verlief die Paarung problemlos und äußerst schnell. "Rein, Rauf, Runter, Raus!" Der Erfolg bleibt abzuwarten. |
Verpaarung und Kokonbau von Brachypelma vaganz Nachdem ich mein größtes Brachypelma vaganz Weibchen verpaart hatte versuchte ich mein Glück auch mit zwei weiteren, aber viel kleineren Mädels. Sie waren sogar etwas kleiner (KL ca. 4cm) als Er. Bevor ich Ihn zu den zwei ins Terrarium setzte, wollte ich erst einmal wissen ob sie auch schon soweit waren. Hierzu nahm ich mit einer Pinzette ein kleines Stück vom Netz der Weibchen und hielt es ihm vor die Nase. Darauf hin fing er sofort an zu zittern, worauf klar was: „ Sie sind soweit!“ Nach mehreren Wochen fing eine nach der anderen an einen Kokon zu bauen. Mein Resümee ist das die erfolgreiche Verpaarung von Brachypelma vaganz kein großes Problem darstellt. Will sich ein Weibchen einmal nicht paaren kann man davon ausgehen das sie kurz vor einer Häutung steht. |