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Die Art Brachypelma epicureanum • Herkunft: Mexico (Halbinsel Yucatan) Temp.: 25 - 26 °C, Nachts: 21 - 23 °C Luftfeuchtigkeit: 60 - 80% Größe: 5 - 6 cm • Verteidigung: bombadieren • Verhalten: ruhig |
Verhalten
Brachypelma epicureanum Brachypelma epicureanum würde ich zu den friedlicheren Brachypelma Arten zählen. Zwar streckt meine Brachypelma epicureanum bei einer Störung gleich drohend ihr Abdomen dem vermeintlichen Angreifer entgegen, aber „bombardiert“ nicht. Im Terrarium ist sie, wie alle anderen Brachypelmen, sehr oft zu sehen. Vom Aussehen ähnelt sie Brachypelma vaganz und Brachypelma angusta, ist aber leichter von diesen zu unterscheiden als Brachypelma angusta und Brachypelma vaganz untereinander. Brachypelma epicureanum wird im Handel nicht ganz so oft angeboten wie andere Vertreter der Gattung Brachypelma Ich würde sie aber wie viele andere Brachypelmen als gute „Anfängerspinne“ bezeichnen. |
Brachypelma epicureanum geschlechtsreifes Weibchen, im unteren Bild in Abwehrhaltung |
Verpaarung
bei Brachypelma epicureanum (Ein Wunder das diese Art noch nicht ausgestorben ist) Am Vogelspinnenstammtisch habe ich einen adulten Brachypelma epicureanum Bock erstanden. Sehr auffällig waren seine, im Vergleich zu anderen adulten Brachypelmamännchen, ewig langen Beine. Als ich ihn zu ihr ins Terrarium setzte begann er ganz normal zu zittern. Von ihr kam keine Reaktion. Ewig rannte er immer wieder an ihr vorbei. Bis er dann doch über sie stolperte. Sie war absolut friedlich und ließ sich von ihm "hochbocken". Er war aber plötzlich total hastig und tollpatschig. Im Vorwärtsgang richtetet er sie auf, lief immer weiter, bis sie wild wedelnd mit ihren vorderen Beinen auf dem Rücken landete. Sie reagierte wieder erwarten friedlich auf seine Unfähigkeit. Wieder bockte er sie hoch, wieder landete sie auf dem Rücken. Immer und immer wieder. Nachdem es mir zu blöd war nahm ich ihn aus ihrem Terrarium. Ich habe es immer wieder versucht sie zu verpaaren, immer das gleiche. Sie wild wedelnd auf dem Rücken. Nur zwei Mal reagierte sie etwas gereizt auf seine Annährungsversuche und schlug mit den vorderen Laufbeinen nach ihm. Nach ungefähr dem 6 oder 7 Paarungsversuch schaffte er es, bevor er sie auf den Rücken schmiss, seine Bulben einzuführen (Übung macht den Meister). Mal sehen ob etwas daraus geworden ist. |
Zweiter
Verpaarungsversuch von Brachypelma epicureanum Obwohl ich nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen endlich eine geglückte Paarung bei meinen 2 Brachypelma epicureanum beobachten konnte, habe ich die beiden nach ca. 4 Wochen noch einmal zusammengesetzt. Wie auf den Fotos zu erkennen ist hat mein Weibchen ein sehr großes Abdomen, so dass man meinen könnte die erste Paarung war erfolgreich. |
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Trotzdem reagierte sie auf sein Zittern mit einem Trommeln. Wieder
reagierte das Weibchen auf seine anfängliche Unfähigkeit absolut gelassen. Zuerst "stiefelte" er über
sie drüber und rannte anschließend einmal um sie herum. Sie versuchte
sich immer so zu drehen, daß er ein leichtes Spiel hatte. Nach einer kurzen
Paarung trennten sich die beiden friedlich voneinander. Sie zog sich in ihre
Behausung zurück und er verließ ihr Terrarium ohne jegliche Aggression. |
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