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Art Acanthoscurria brocklehursti • Herkunft: Brasilien Temp.: 25 – 27°C Luftfeuchtigkeit: ca. 85% Größe: 8 – 9cm • Verteidigung: bombadieren, Giftbiss • Verhalten: aggressiv |
Verhalten
Acanthoscurria brocklehursti Bei Acanthoscurria brocklehursti handelt es sich um eine aggressive Bombadierspinne die ohne viel zu drohen sofort zum Angriff über geht. |
Ohne
lange zu fackeln beißt sie zu. Vom Aussehen ähnelt
sie Acanthoscurria geniculata vom Verhalten würde ich sie als
aggressiver bezeichnen. Sie bombadierd auch schneller als Acanthoscurria
geniculata.
Im Umgang mit Acanthoscurria brocklehursti ist Vorsicht geboten !!! |
Acanthoscurria brocklehursti kurz
nach der Häutung
KL 4 cm |
Acanthoscurria brocklehursti bei
der Häutung auf dem Rücken liegend |
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Bau
des Spermanetzes und Paarung bei Acanthoscurria brocklehursti Nachdem mein adultes Acanthoscurria brocklehursti Männchen ein Spermanetz gebaut hatte brachte es einen Tropfen Sperma auf der Unterseite des Netzes an. Beim Aufsaugen des Spermas taucht er abwechselnd seine zwei Bulben immer wieder in die weiße, milchige Flüssigkeit (wie Sperma halt so aussieht). Es dauerte ziemlich lange bis man überhaupt gesehen hat, dass der Spermatropfen kleiner wurde. Frisch gefüllt und noch taufrisch, also topfit, ging es dann zum Weibchen ins Terrarium. Leider habe ich diesen Zeitpunkt verpasst! Nach einer hoffentlich geglückten Paarung ist er dann auch noch zum Essen geblieben. Mein Acanthoscurria brocklehursti Weibchen hat ca. 2 Tage gebraucht bis sie ihn ganz gefressen hatte. Es ist jetzt schon ein paar Mal vorgekommen, daß ein Weibchen ihren "Liebsten" gefressen hatte, sie ist aber die erste die ihn wirklich ganz gefressen hat. Nun hoffe ich wenigstens auf einen Kokon. |
Kokonbau
bei Acanthoscurria brocklehursti Etwa 8 Wochen nachdem mein Acanthoscurria brocklehursti Männchen dem Weibchen zum Opfer gefallen ist hat sie damit begonnen einen Kokon zu bauen. Man sollte ja meinen das sie nach einem ganzen Vogelspinnenmännchen satt sein sollte, dem war aber nicht so! Sie nahm in gewohnter Art und Weise das Futter das ich ihr angeboten habe an. Für den Bau des Kokons brauchte sie deutlich länger als z.B. mein Brachypelma smithi Weibchen. Begonnen hatte die Acanthoscurria brocklehursti Dame an einem Sa-Mittag so um die Mittagszeit. Am Dienstag Morgen um ca. 8 Uhr konnte ich beobachten wie sie die Eier ablegte. Es dauerte also ca. 70 Stunden bis ihr" Mamutprojekt" fertig war. Beim Bau des Kokons geht Acanthoscurria Brocklehursti genauso vor wie ich es schon bei Brachypelma smithi beobachten konnte (siehe Fotos bei Brachypelma smithi). In einem Eck des Terrariums fängt das Weibchen an schräg vom Boden an die Wand Fäden zu Spinnen. Sie dreht sich dabei immer im Kreis. Mit der Zeit wird das Netzt immer dichter und größer. Bei meinem Acanthoscurria brocklehursti Weibchen hat es ca. 1/4 des Terrariums eingenommen (Grundfläche 30x30cm). Sie legt immer wieder Pausen ein. Wenn das Netz dicht genug ist legt sie darauf ihre Eier ab. Die Eier liegen auf einer Fläche von ca. 4x4cm, sie sind leicht gelblich gefärbt. Anschließend webt sie auf die Eier wieder einen dichten "Teppich". Zum Schluss reißt sie das ganze Gebilde ein und formt eine mehr oder eher weniger runde Kugel daraus. |